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b2Der Ausrichter der  IDM – IOM 2015 war der Modell  Yacht  Club  München, gesegelt wurde auf dem Feringasee in Unterföhring.

Dort trafen sich 35 Segler – darunter  je einer  aus den Niederlanden, Polen und Österreich, um den internationalen Deutschen Meister 2015 zu ermitteln. Nach der Registrierung am Vormittag und der Begrüßung durch Arndt Hennig gab es  zur Entspannung eine kleine Brotzeit im Biergarten am See, danach war erst mal Warten auf Wind angesagt. Ein spiegelglatter See ließ viel Zeit zum Fachsimpeln und Vergleichen.

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Im Laufe des Nachmittags zeigte sich  leichter, wenn auch manchmal löchriger und drehender Wind, den Wettfahrtleiter Henning Faas bei warmem und sonnigem Wetter zu immerhin 4 kompletten Durchgängen nutzte. Durch den drehenden Wind ergaben sich immer wieder Anlieger auf die erste Tonne – diese Wettfahrten wurden aber konsequent abgebrochen und neu gestartet. Die Wettfahrtleitung konnte nur ein paar kleine Verstöße melden, nichts Außergewöhnliches bei einer Meisterschaft.

Am nächsten Tag zeigte sich der Feringasee von einer ganz anderen Seite: Bedeckter Himmel, deutlich kühler und stärkerer Wind, der sich im Tagesverlauf noch steigerte. Um 10 Uhr starteten die Boote noch mit Rigg 1,  gegen Ende des Tages fuhren bei Windstärke 4 bis 5 die meisten zur besseren Kontrolle  das Rigg 2.  Segler, die noch mit dem großen Rigg unterwegs waren,  kämpften hart um die Kontrolle über das Boot,  um Kontakte mit anderen zu vermeiden  – das gelang nicht immer. Auch die Ausfälle mehrten sich. Leider war der Wind auch am zweiten Tag sehr drehend, durch Auslegen von insgesamt 14 Tonnen gelang es aber letztendlich immer,  vernünftige Kurse zu legen – vielen Dank diesbezüglich noch an Peter Hackl, der unseren Bojensatz noch mit seinem eigenen ergänzte. b3

b4Die veränderten Verhältnisse forderten auch die Wettfahrtleitung stärker als am Vortag. Es wurde hart, aber im Großen und Ganzen fair gesegelt.  Regelverstöße wurden schnell erkannt, der Verursacher akzeptierte sein Verschulden  und entlastete sich, nachdem er seinen Kringel angekündigt hatte. Sehr selten war es nötig, einen „Doppelkringel“ zu verhängen, die Jury musste in keinem Fall einberufen werden um Entscheidungen zu treffen. Am Samstag konnten bis ca. 18 Uhr 9 komplette Wettfahrten gesegelt werden.

Beim gemütlichen Abendessen im Gasthof am See wurde rege diskutiert und  Neuigkeiten ausgetauscht. Sonntags schien wieder die Sonne, nur der Wind ließ auf sich warten. Eine reguläre Wettfahrt war nicht mehr möglich und mit allgemeinem Einverständnis aller Segler wurde  die IDM mittags beendet.

b5Den Titel des  internationalen deutschen Meisters 2015 ersegelte sich nach insgesamt 11 Wettfahrten Jürgen Peters, den 2. bzw. 3. Platz belegten Oliver Weiss und Jens Amenda.

sieger

An dieser Stelle dem Sieger  und allen Platzierten nochmals herzlichen Glückwunsch, viele Grüße  und eine großes Dankeschön an alle, die an dieser Meisterschaft teilnahmen und zum Teil sehr weite Anreisen auf sich nahmen. Sehr bedanken möchte ich mich auch bei unserem Wettfahrtleiter Henning Faas, der  zu jeder Zeit die Übersicht behielt und die Regatta mit Ruhe  leitete. Allen Helfern im Hintergrund, die die Durchführung der Meisterschaft erst möglich machten, gilt mein besonderer Dank.

 

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