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Nachdem wir 2007 eine erfolgreiche Regatta auf unserem Gelände am Mannheimer Hafen durchgeführt hatten, wollten wir uns dieses Jahr für eine Deutsche Meisterschaft bewerben. So begannen wir im Dezember 2007 mit der Planung für dieses Event. Wir, das sind: Eberhard Schuch. Andrea Horn (meine Schwester), Timo Horn (Sohn meiner Schwester), Dieter Faas (mein Vater), Annemarie Faas (meine Mutter), Torpekie Faas (meine Frau) und Henning Faas.

Organisation

b01Wegen der günstigen Terminlage am Ende der Ferien und dem Feiertag am Donnerstag wollten wir dieses Mal ein 4 Tage Event ausrichten. Am ersten Tag sollte die Anreise und für den, der wollte Training am Regattagelände möglich sein. An den folgenden 3 Tagen sollten die Wettfahrten stattfinden. Nach den Erfahrungen der bisherigen Regatten hatten wir weiter beschlossen uns einen Bootsmotor zuzulegen und für die Startstelle einen Baucontainer aufzustellen. Ansonsten war es auch dieses Mal unser Ziel eine Regatta „all in“ zu organisieren, d.h. im Rahmen des Startgeldes wollten wir Frühstück und Mittagessen sowie ein gemütliches Event an einem der Abende finanzieren. Hier der Speiseplan für die, die nicht dabei waren:

 

 Donnerstag    
    Mittagessen   Chilli Con Carne
 Freitag  
    Frühstück  Brötchen, Wurst, Käse, Rührei, Speck …
    Mittagessen   Fleischkäse und Brötchen
 Samstag   
    Frühstück   Brötchen, Wurst, Käse, Rührei, Speck …
    Mittagessen  Wiener Braten und Kartoffelsalat
    Abendessen   Paella und Rotwein (15l)
 Sonntag   
    Frühstück   Brötchen, Wurst, Käse, Rührei, Speck …
    Mittagessen   Hühnerfleisch in Riesling – Sahne Soße

Der zeitliche Aufwand von unserer Seite war dieses Mal sehr hoch denn wir mussten ja bereist am Mittwoch mit dem Aufbau beginnen und konnten erst am Montag den Abtransport durchführen. Hier ein Auszug aus dem Zeitplan:

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Mittwoch 
  09:00-17:00 Aufbau am Hafen
Donnerstag 
  10:00-17:00 Einrichtung der Startstelle, Bojen auslegen, Anreise und Training
Freitag 
  07:00-09:00 Aufbau und Frühstück
  09:00-10:00 Registrierung
  10:00-1700 Wettfahrten
  17:00-18:00 Abbauen
  19:00-22:00 Essen für Sonntag vorbereiten
Samstag 
  07:00-10:00 Aufbau und Frühstück
  10:00-17:00 Wettfahrten
  17:00-18:00 Paella kochen
  18:00-22:00 Gemütliches Zusammensitzen
  Wegen Regen zwischenzeitlich Seitenteile an die Zelte montieren.
Sonntag 
  07:00-10:00 Aufbau und Frühstück
  10:00-12:30 Wettfahrten
  12:30-13:00 Mittagessen
  13:00-14:00 Wettfahrten
  14:30-15:00 Siegerehrung
  15:00-18:00 Abbauen
Montag 
  08:00-14:00 Abbauen

Die Finanzierung war erneut nur mit Hilfe von Sponsorengeldern möglich gewesen. So möchte ich mich auch hier nochmals bei den Sponsoren Hildebrandt und Hees Immobilien, Greaff Containerbau, Raab Karcher und der Volksbank Rhein-Necker bedanken. Dennoch würden wir auf einem nicht unerheblichen Teil der Ausgaben sitzen bleiben, wenn uns der VdMYS hier nicht noch mit einem Zuschuss unterstützt hätte. Auszug aus dem Kassenbuch:

Ausgaben 
Container 400 €
Lebensmittel 650 €
Stromaggregat 150 €
Hafengebühr 150 €
Toilettenhaus 170 €
Preise 150 €
 
Einnahmen 
Startgeld 750 €
Spendenkasse 200 € 

Wettfahrtleitung

b03Die Wettfahrtleitung für ein solches Ereignis ist, so die Erkenntnis des Autors, ein hartes Geschäft. Ich hatte mir vorgenommen auch die DM als möglichst friedliche Regatta durchzuführen. Daher wenig FIDRO Entscheidung aber sorgfältiges beobachten und laut ansagen aller beobachteten Kontakte.

Das Feld war in zwei Gruppen eingeteilt und so konnte mit 2 Observern gearbeitet werden. Meine Aufgabe war es die jeweils von den Observern oder mir beobachteten Kontakte im Bedarfsfalle nochmal laut durchzugeben. Sollten angesagte Kontakte gewesen sein, die keinen Strafkringel zur Folge hatten, war zu prüfen wer beteiligt war und es wurde im direkten Gespräch mit Teilnehmern und Observern die weitere Vorgehensweise entschieden. Das hat bis zum 7.Durchgang auch gut funktioniert und obwohl einige Jury-Entscheidungen notwendig waren, war es doch ein wirklich friedliches Event, bei dem man sich auf die Wettfahrten konzentrieren konnte.

Leider waren einige Segler nicht gewillt an der Juryarbeit teilzunehmen, so dass es zunehmend schwieriger wurde eine solche aufzustellen. Ebenso bedauerlich war, dass nur Dieter Lagemann bereit war, mir beim Auslegen der Kurse behilflich zu sein (vielen Dank an dieser Stelle), denn es ist oft schwierig als nicht segelnder Wettfahrtleiter die Windverhältnisse präzise einzuschätzen.

Fehler der Wettfahrtleitung

Leider kam es nun zu einem besonders chaotischen Lauf. Drei Boote fuhren die Startlinie entlang, u.a der spätere Erste dieses Laufes, behinderten dabei zwei Boote, die regelgerecht starten wollten, der Observer meldete Kontakt, doch niemand entlastete sich. Es ging an der Luvtonne massiv weiter mit zahlreichen Kontakten, die zwangsläufig weder von den Observern noch vom Startstellenleiter genau analysiert werden konnten. An der Leetonne wurden mehrere führenden Boote von nachfolgend nicht überlappenden Booten ineinander
geschoben und verhakt, sodass weiter hinten liegenden Teilnehmer nach vorne kamen, dabei war auch der spätere Erste. Auch hier war es nicht möglich, alle Boote zu erkennen und die Kontakte richtig zuzuordnen. Spätestens hier hätte ich den Lauf abbrechen müssen, jedoch beging ich, im Nachhinein betrachtet, den Fehler zu glauben, die Kontakte würden noch entlastet bzw. würden bei anstehenden Juryverhandlungen entschieden werden können.

b04Nach dem Lauf begannen die Juryverhandlungen, es waren wenigstens vier offene Kontakte bzw. Proteste zu verhandeln. Zunächst wurde ein Kontakt von 4 Booten vom Start verhandelt bei dem 3 DSQ ausgesprochen wurden (GER6, GER 17 und ? ).Mit dieser Entscheidung wollte sich keiner der Bestraften abfinden, die Observer wurden als nicht objektiv hingestellt und das ganze als Farce bezeichnet, da zahlreiche Kontakte an den Bojen nicht gesehen und/oder angesagt wurden. Schließlich wurden weitere Proteste gegen die Wettfahrtleitung und die Juryentscheidungen ausgesprochen. Mittlerweile hätten 7 offene Proteste verhandelt werden müssen. Um die Sache nicht ausufern zu lassen und auch um meinen Fehler wieder gut zu machen, beschloss ich daraufhin den Lauf zu annullieren und neu zu starten. Das wurde von allen Beteiligten bis auf einen begrüßt. Walicki GER 6 bestand jedoch darauf seinen 1.Platz behalten zu können so etwas hätte es schon gegeben und wäre auch international üblich. Angesichts der Ergebnisse der ersten Juryverhandlungen hielt ich das nicht für gerechtfertigt, denn er war ja in einige der offenen Kontakte involviert und hatte von dem Vorfall an der Leetonne massiv profitiert, sodass der erste Platz in diesem Lauf bei regelgerechten Verhältnissen absolut nicht sicher gewesen wäre. Aus diesem Grund lehnte ich diese Forderung ab.

b07Nach einigen Minuten, in denen sich die Gemüter wieder beruhigen sollten, startete ich den Lauf neu. GER 6 bestand aber auf sein Anliegen und trat den Lauf nicht an, trotz mehrmaliger Aufforderung. Der Lauf verlief soweit ordentlich und ich setzte GER 6 auf den letzten Platz DNS. GER 6 forderte aber weiterhin seinen 1.Platz aus dem annullierten Lauf und regte sich nun immer mehr auf (leider kam es dabei zu Beschimpfungen der Wettfahrtleitung für die er sich am Ende der Meisterschaft entschuldigte). Um mich selbst zu beruhigen, ich war kurz davor jemanden von den weiteren Wettfahrten auszuschließen, überließ ich die weiteren Verhandlungen der Jury und zog mich zurück. Die Jury riet mir dann anschließend, ihm den 1.Platz wegen mir nicht bekannter Präzedenzentscheidungen auf anderen Regatten und um des Friedens willen zu gewähren, was ich, um des lieben Friedens willen auch tat. Eine spätere Klärung des angeblichen Präzedenzfalles ergab, dass dieser wesentlich anders war, denn damals war der Erste bereits im Ziel als der zur Annullierung führende Vorfall sich ereignete.

Im weiteren Verlauf der Regatta fuhr ich dann  eine etwas härtere Gangart was sicher dem ein oder anderen nicht gefiel aber auch nicht zu umgehen war. Juryverhandlungen wurden nur noch in geschlossenen Räumen durchgeführt und die Entscheidungen anschließend kurz und knapp wiedergegeben.

Erfahrungen für zukünftige Events

  1. Läufe sofort abbrechen wenn keine Fairness mehr gewährleistet werden kann
  2. Juryverhandlungen nach Möglichkeit in geschlossenen Räumen durchführen und streng nach Vorschrift verfahren
  3. Nach Möglichkeit die Läufe zügig aufrufen und die Segler nicht zur Ruhe kommen lassen.
  4. Während der Läufe immer wieder anstehende Katastrophen (nachfolgender Pulk fährt in Pulk an der Boje, Nachfolgende Boote fahren in verhakte Boote, äußeres Boot fährt als erstes nach innen… ) durchgeben, da die Segler meist keinen Blick nach vorne werfen.

Windverhältnisse

b05Sicherlich ist der Mannheimer Hafen keines der optimalen Reviere was die Windverhältnisse angeht.

Dennoch hatten wir an allen Tagen der Veranstaltung ausreichend Wind um Wettfahrten durchzuführen. Die letzten 14 Tage vor der Veranstaltung hatten wir Wind aus nördlichen Richtungen, was für unser Revier optimal ist. Jedoch an den Wettfahrttagen war dann Wind aus Ost angesagt, welches die ungünstigste aller Richtungen für unser Revier darstellt. Am Freitag drehte der Wind im Wesentlichen noch auf Süd-Ost, so dass wir eine etwa 150m lange Kreuz auslegen konnten. Allerdings war der Wind sehr schwach und die Teilnehmer mussten erst noch lernen die Tücken eines Hafenbeckens richtig einzuschätzen.

Am Samstag dann die endgültige Katastrophe mit sehr schwachem Wind direkt aus Ost. Der Wind teilte sich an den Containerbergen auf dem anderen Ufer und kam von links und rechts auf das Hafenbecken herunter. Zeitweise hatten wir zwei Kurse angeschlagen und mussten in den letzten Sekunden vor der 60 den Kurs festlegen.

Am Sonntag gab es dann Wind aus südlicher Richtung und wir konnten eine vernünftige Kreuz in unserem Hafenbecken auslegen. Leider gab es immer wieder kleine Dreher, so dass die Startlinie nie optimal lag.

 

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Wettkämpfe

Der Kampf um Platz 2-4 und die folgenden Plätze war dieses Mal spannender als die absolute Entscheidung. Zur Veranschaulichung hier einmal die um Streicher bereinigten Punkten einiger Teilnehmer nach den verschiedenen Durchgängen.

 

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Preise

b09Für die 10 Erstplatzierten gab es diesmal einen Pokal. Alle Teilnehmer erhielten eine  Schwamm von Vileda, eine Laufübersicht und ein Endergebnis. Besonders gefreut hat uns die Spende einer Uhr mit Logo, die durch den Vertreter des Landesverbandes des DSV Herrn Kausch an den Deutschen Meister übergeben wurde.

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Daneben erhielten natürlich alle Helferinnen einen schönen Blumenstrauß und die Herren einen Händedruck sowie den Applaus der Teilnehmer

 

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Teilnehmer (in der Reihenfolge der Platzierung)

1. Janusz Walicki GER 6 (Skalpel 2007)

 

 s01 Janusz hatte gleich im ersten Lauf einen Fehlstart, was immer ein schlechter Anfang für die Regatta ist. Danach benötigte er noch ein  bis zwei Läufe bis sein Boot soweit getrimmt war um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Danach und vor allem Sonntag bewies er mal wieder, dass er immer noch der beste Modellsegler in Deutschland ist.

 

 

 

2. Kym Daub GER 40 (Skalpel 2007)

 

 s02 Kym überzeugte durch sein sehr ruhige und konzentrierte Fahrweise, konnte seinen Meistertitel von 2007 aber nicht verteidigen, denn der langjährige Meister der früheren Jahre hat dieses Mal besser aufgepasst und ist nach kleinen Anfangsschwierigkeiten konzentriert und motiviert gesegelt. Der 2. Platz ist aber aller Ehren wert, wenn zum Schluss auch etwas Glück mithalf bei dem harten Kampf um die Plätze 2 bis 4. Im vorletzten Lauf hat die Jury die in der AFM für das HMS- System festgelegte Wiedergutmachungsregel sehr gnädig ausgelegt. Im anschließenden  letzten Lauf musste Kym in B starten und war bis kurz vor dem Ziel auf dem Nichtaufstiegsplatz 5 als sich die sicher auf Platz 3 und 4 liegenden Konkurrenten 3 Meter vor dem Ziel gegenseitig abschossen.
Er hat auf jeden Fall bewiesen, dass Berlin keine Eintagsfliege war und er auch in M zu den absoluten Spitzenseglern zählt.

 

 

 

3. Gerhard Schmitt GER 61 (Margo)

 

 s03 Gerhard führte nach dem ersten Tag und konnte Platz 2 bis vor dem letzten Start halten. In den letzten 3 Läufen wurde er jedoch stets von demselben Segler an einem optimalen Start massiv gehindert, da dieser stets regelwidrig „ von oben „ reindrängte. Beim dritten Mal, und das beim alles entscheidenden Lauf, war er so voll Adrenalin, dass er zum Schluss noch eine falsche Ziellinie überquerte und sich so anstatt eines vorderen Laufergebnisses ein DNF mit max. Punktzahl einhandelte und somit im Endklassement um einen Platz nach hinten rutschte.

 

 

 

4. Gerd Mentges GER 1 (Eigenbau)

 

 s04 Gerd musste leider fasst alle Jury-Verhandlungen leiten und war auch als Gesprächspartner für viele Gäste oft vom Segelgeschehen abgelenkt. Von der Schnelligkeit seines Bootes und den seglerischen Qualitäten her, hätte es auch zum lange umkämpften 2. Platz reichen können, bei einigen Läufen zeigte sich, dass bei entsprechender Konstanz sogar der Meister angegangen werden könnte.

 

 

 

5. Jürgen Peters GER 35 (Skalpel 2007)

 

 s051 s052Yogi war bestens vorbereitet zur Deutschen Meisterschaft angereist. Er hatte sogar gleich zwei Boote dabei und musste sich zunächst zwischen der Starkers und der Skalpel entscheiden. Ich denke es war eine gute Entscheidung bei den Windverhältnissen mit der Skalpel anzutreten. Sein Boot war vor allem zu Anfang der Regatta eindeutig schneller als das des Verkäufers und so lag es oft nur an mangelndem Selbstvertrauen dass er nicht viel weiter vorne lag. Dennoch ein schönes Ergebnis für Yogi.

 

 

 

6. Dieter Lagemann GER 260 (Skalpel 2)

 

 s06 Dieter hatte leider diverse technische Probleme, ohne diese hätte er durchaus mit um den 2.Platz kämpfen können. Ansonsten zeigte er wieder einmal, dass vor allem leichte Windverhältnisse zu seinen Stärken gehören und die „alte“ Skalpel nach wie vor auf der Höhe der Zeit ist, wenn sie von einem Könner gesteuert wird..

 

 

 

7. Stefan Kreiß GER 165 (Boogie)

 

 s07 Stefan war leider krank und kämpfte vor allem am Freitag und Samstag mit hohem Fieber. Aber am Sonntag ging es ihm wieder etwas besser und er zeigte uns allen, dass er unter normalen Bedingungen mit um den Meistertitel gerungen hätte, denn einige Läufe war er ganz vorne mit dabei.

 

 

 

8. Paul d’Arnaud NED 37 (Skalpel 2)

 

 s08 Paul fuhr dieses Mal für seine Verhältnisse eher ruhig und defensiv was ihm zu einem Platz unter den Top Ten auf dieser Regatta verhalf. Mit verantwortlich für das gute Ergebnis waren oftmalige „ optimale“ Starts, die er meistens durch Hereindrängen an der bevorzugten Starttonne erreichte und dabei fast immer ungestraft davon kam.

 

 

 

9. Klaus-Peter Schmitt GER 603 (Joker)

 

 s09 Klaus-Peter müsste einfach öfter auch auf anderen Gewässern auf Regatta fahren, um dort Erfahrung, Gelassenheit und Konstanz zu sammeln. Sein Boot war aber extrem schnell und zu Beginn der Regatta war er ganz vorne dabei, später kamen etwas Pech, Ärger mit Protesten und vielleicht die eine oder andere Konzentrationsschwäche ins Geschehen und ließen ihn nach hinten rutschen. Potenzial für die Zukunft ist aber reichlich vorhanden.

 

 

 

10. Bernhard Graubmann GER 17 (Skalpel 2007)

 

 s10 Bernhard war in einigen Läufen mit ganz vorne dabei. Leider hat er es in einigen Läufen auch mit der Brechstange versucht und das führt eben meist nicht zum Erfolg, sondern zu Protesten, die sich meistens nicht nur in dem jeweiligen Lauf auswirken, sondern zwangsläufig auch negativ für Konzentration und Motivation sind. Das neue Walicki-Boot ist auf jeden Fall gut, um immer vorne mit dabei zu sein.

 

 

 

11. Ronald Enkelmann GER 452 (Skalpel 2007)

 

 s11 Ronald war ebenso wie Bernhard oft ganz vorne mit dabei. Einiges Pech an den Bojen führte aber immer wieder zu schlechteren Läufen, so dass er nicht in den Kampf um Platz 1-5 eingreifen konnte. Er schaffte es dieses Mal auf jeden Fall nicht, die Schnelligkeit seines Bootes optimal umzusetzen.

 

 

 

12. Peter Rutetzki GER 10 (Skalpel 2)

 

 s12 Peter konnte aus technischen Gründen nicht mit seinem neuesten Boot antreten und kämpfte neben dem Boot auch manches Mal mit seiner Konzentration. Am besten abhaken und bei der nächsten Regatta mit neuen, guten Vorsätzen antreten.

 

 

 

13. Helmut Krahforst GER 36 (Joker)

 

 s13 Eigentlich optimale Windverhältnisse für den Leichtwindspezialisten, dennoch ist es eben schwer sich in einem derart starken Feld immer wieder durchzusetzen. Es ist halt doch ein Unterschied zwischen gleichmäßig leichtem Wind und ständig wechselnden Verhältnissen.

 

 

 

14. Christoph Rieckh GER 353 (Paradox)

 

 s14 Einer der Newcomer in der Marblehead-Szene. Christoph hat seine „alte“ Paradox sauber hergerichtet, fein getrimmt, überhaupt viel Feinarbeit in sehr gute Swingriggs gesteckt. In manchen Läufen lag das Boot mit ganz vorne, mangelnde Regattaerfahrung und vielleicht noch das eine oder andere Loch in der Regelkenntnis, ließen aber nicht immer einen vorderen Platz zu und so kam zum Schluss nur ein Platz im Mittelfeld heraus.

 

 

 

15. Joachim Behncke GER 228 (Skalpel 2007)

 

 s15 Joachim war der erste beim Training am Donnerstag und war schon mittwochs angereist. Er konnte sich mit ruhiger und ausgeglichener Fahrleistung einen Platz im Mittelfeld sichern. Vor allem am letzten Tag sorgte er für einige Unruhe in der A-Gruppe, denn er wurde immer besser und fuhr so einige sehr gute Laufergebnisse ein.

 

 

 

16. Heinz Bohn GER 14 (Prime Number)

 

 s16 Heinz kämpfte zunächst mit dem Trimm seines Bootes, dann mit den Treppenstufen zum Wasser und vor allem mit seinen regelmäßig knapp verpassten Aufstiegen in die A-Gruppe. Irgendwie war es nicht die Regatta von Heinz, denn er und sein Boot können es wesentlich besser.

 

 

 

17. Volker Schwarz GER 145 (Margo)

 

 s17 Volker hatte einen extrem schlechten ersten Tag und befand sich deshalb am Freitagabend mit ganz hinten. Die Windverhältnisse waren absolut nicht nach seinem Geschmack und die Margo liebt es auch, wenn der Wind etwas stärker bläst, denn erst wenn das konstruktiv etwas im Wasser liegende Heck durch entsprechenden Druck frei wird, kommen die Stärken des französischen Bootes zum Tragen.
Ab dem 2.Tag berappelte sich Volker, fuhr öfters in A und kam so noch ins Mittelfeld. Ohne den schlechten ersten Tag wäre ein Top-Ten-Platz in Reichweite gewesen.

 

 

 

18. Chris Vaes NED 21 (V01)

 

 s18 Chris kämpfte, wie Heinz,  permanent um den Aufstieg in die A-Gruppe. Dies gelang ihm dann leider erst am letzten Tag in den letzten Läufen.

 

 

 

19. Elke Wissmann GER 5 (Skalpel 2)

 

 s19 Elke merkte man einfach an dass sie im Moment nicht soviel Regatten fährt wie früher und nichts ist wichtiger als Training um bei schwierigen Windverhältnissen gegen ein starkes Feld an Seglern zu bestehen.

 

 

 

20. Heinrich Lipp GER 183 (Skalpel 2)

 

 s20 Heinrich hatte dieses Mal absolut das falsche Boot für die leichten Windverhältnisse ausgepackt. Ansonsten muss ich mich bei ihm für zahlreiche Einsätze in der Jury bedanken. Unter gleichmäßigeren Umständen ist ein wesentlich besserer Platz auf jeden Fall drin.

 

 

 

21. Bernd Bertl GER 497 (Paradox)

 

 s21 Bernd kämpfte auch abwechselnd mit Wind, Regeln und mit dem Trimm seines Bootes. Ich glaube er war aber dennoch mit seinem Abschneiden bei dieser Deutschen Meisterschaft noch einigermaßen zufrieden.

 

 

 

22. Helmut Mylius GER 487 (Skalpel 2)

 

 s22 Helmut konnte einige Male ganz vorne mitfahren aber leider nicht konstant in so einem starken Feld bestehen. Dennoch haben wir uns über sein Kommen (als einziger aus Mannheim) gefreut. Bei häufigere Regattateilnahme könnte H. immer im Vorderfeld mithalten.

 

 

 

23. Birgit Lagemann Ger 259 (Skalpel 2)

 

 s23 Birgit brachte ihr Boot dieses Mal auch nicht so richtig zum rennen. War es zu Anfang vielleicht die Müdigkeit und am Ende vielleicht einfach die Nerven, nachdem man sich müht und müht und einfach nicht in die Gänge kommt? Üben, üben, denn nur Übung macht die Meisterin.

 

 

 

24. Ludwig Eglseer GER 401 (Eigenbau)

 

 s24 Einer der wenigen aus dem Süden angereisten Teilnehmer. Sein Kommen hat uns und, so hoffen wir, auch ihm besondere Freude bereitet.
Sein Boot geht oftmals tierisch gut, aber irgendwie kann er es nicht ständig und auf Dauer umsetzen, oder nimmt er alles nicht doch nicht so tierisch (ernst).

 

 

 

25. Josef Elfring GER 731 (Joker)

 

 s25 Josef konnte nun endlich mal Erfahrungen auf einem anderen Gelände und in einem sehr starken Teilnehmerfeld sammeln. Ich glaube die Regatta war für Ihn auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.

 

 

 

26. Herbert Starklauf GER 84 (Paradox)

 

 s26 Herbert brachte seine Paradox einfach nicht auf Geschwindigkeit obwohl er in den ersten Läufen der Regatta noch ganz vorne mit fuhr.

 

 

 

27. Enrico Ambrosi SUI 62

 

 s27 Enrico war mit allem unzufrieden und mal wieder nicht zu beruhigen, so dass auch er frühzeitig abreiste. Am meisten nervten ihn die häufigen und ungeahndeten Kontakte, allerdings war er am einen oder anderen nicht ganz unbeteiligt. Es ist halt schon frustrierend 1100 km zu fahren und dann am ersten Tag nicht gerade motivierenden Wind vorzufinden

 

 

 

28. Peter Gernert GER 86 (Crazy Tube)

 

 s28 Peter hatte von Anfang an technische Probleme die dann zum Abbruch der Regatta führten. Wie war das von einem Internetspötter ein Mal zitierten „Sollbruchstelle“ für die unser genialer Wiesel immer wieder fähig ist?

 

 

 

29. Heinz Schlager FRA 87 (Paradox)

 

 s29 Heinz konnte leider erst am letzten Tag mit segeln weil er kurzfristig mit Handwerkern im Haus arbeiten musste. Daher hat uns sein kommen aber natürlich besonders gefreut.

 

 

 

 

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