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Am Wochenende 11./12. Juli trafen sich 19 IOM Segler in Waren zur ersten Schwerpunktrangliste an der Müritz. Mit Spannung wurde dieses für die meisten Segler neue Revier erwartet.

Mit mehr als die Hälfte der Teilnehmer aus den Top 20 versprach es auch ein spannendes und hochkarätiges Rennen zu werden.

Am Samstag wurde dann pünktlich gestartet und der Regattagott meinte es gut mit Wind und Temperatur. Einzig das leider doch vorhandene Kraut würfelte das Feld immer wieder ein wenig durcheinander. Aber wenn ich das richtig beobachtet habe, hat es alle Teilnehmer gleichmäßig getroffen, so dass es keine größeren Klagen gab. Darum konnte auch bis zur Mittagspause flott weg bei ca. 2 Bft. viele Läufe über die Bühne gebracht werden.

Nach der Mittagsstärkung ging es an den zweiten Teil des Tagespensums bis nach 17 Uhr. Zum Ende des Tages war doch zu merken das die Konzentration nach lies und auch mir die Beine langsam schwer wurden. Olli hat diesen ersten Tag souverän gesegelt und ging verdient als Führender in den Feierabend. Huub war mit seinem neuem Boot angereist und hatte dieses noch nicht voll im Griff, aber es war zu merken dass er von Wettfahrt zu Wettfahrt stärker wurde und in Richtung Spitze stark aufholte. So ging der erste Tag der SRL Ost zu Ende und wir ließen den Tag mit Grillfleisch und Bier ausklingen.

Danke an dieser Stelle dass wir das Vereinsgelände und Einrichtungen nutzen durften. Bei geselliger Runde bestaunten noch viele Huub`s neues Boot . Ich fand das sehr interessant, da viele Innovationen zu sehen waren. Baum- und Fockbeschläge genial gemacht aus dem 3D Drucker, hatte wohl so noch niemand gesehen.

So ging es am zweiten Tag mit recht ähnlichen Bedingungen des Vortages weiter.

Wie auch am Samstag war zu beobachten, dass alle Teilnehmer in den Ergebnissen sehr stark schwankten und auch Huub weiterhin zum Angriff blies. Es war sehr interessant zu sehen das Olli doch langsam nervös wurde, da ihm unser sympathischer Holländer punktemäßig immer dichter rückte. So ging es wiederum in die Mittagspause mit deftiger Verpflegung.

Nach der Stärkung meinte es der Wettergott dann leider nicht mehr so gut mit uns, der Wind drehte auf genau ablandig und unser souveräner Wettfahrtleiter Frank Römer ließ erstmal nicht starten bis dann gegen 13:30 die drei erlösenden Tuts kamen. Zu allem Überfluss begann es auch noch zu regnen.

Mir persönlich kam das entgegen, da ich punktgleich mit Volkmar, aber mit mehr Siegen auf dem dritten Platz lag und eigentlich nur noch verlieren konnte.

So standen letztlich Olli, Huub und ich auf dem Podest und diese schöne Veranstaltung ging zu Ende.

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