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....spät, aber er kommt doch noch, der Bericht zur Schwerpunktrangliste auf der Müritz vom 08.04. und 09.04.2017. 
Im Vorwege steht erst einmal das dicke Dankeschön an den Warener Seglerverein für die Gastfreundschaft, an das Orga-Team um Ralf und Heiner und dem Wettfahrtleiter Uwe, der es bei der Wetterlage/Windrichtung wahrlich nicht leicht hatte, den Kurs „windrichtungs- und drehergerecht“ auszulegen.
Schade nur, dass ganze 7 „angereiste“ und 2 einheimische Segler zu diesem außerordentlich schönen und zu dieser Zeit krautfreien Segelrevier angereist waren.


Doch nun zur Chronologie, soweit ich diese noch hoffentlich richtig zusammen bekomme ☺:
Los geht’s mit dem Sonnabend, das Wetter nicht wirklich der Bringer und der Wind aus West. Schlimmer kann es eigentlich nicht kommen, denn die Lage des Vereins und der vorgelagerte Wald machten die „Segelei“ zum wahrsten „Topf schlagen“, zum psychischen und seglerischen Kampf mit „Windlöchern“ und Drehern. Ein stetiger Blick zum Boot und auf’s Wasser waren die einzigen Alternativen, um einigermaßen über den Kurs zu kommen. Apropos: „Blick zum Boot und auf’s Wasser..“, da war doch noch was gleich zum Anfang ☺,richtig, ich noch im „Malta-Modus“, was heißt, parallel zum Kurs an Land zu laufen, die Warener Stegbiegung ausgeblendet und ein glatter Schritt in Richtung Wasser - natürlich mit ganzem Körpereinsatz ☺. So früh war ich noch nie anbaden, obwohl ich seit dem 5.Lebensjahr Großbootsegler bin. Da die Bade-/Rettungsleiter am Steg noch nicht montiert war, halfen mir gleich 3 Mann beim Aufstieg zum Steg. An dieser Stelle noch mal ein besonderes Dankeschön an Olli für die „gesponserten“ trockenen Sachen für mich, so war ich bereits zur vierten Regatta wieder segelklar ☺☺.
Am Abend hatte dann der bis dato Führende (Frank Rudolph) die ehrenvolle Aufgabe, hungrige Seglermäuler mit Fleisch und Wurst vom Grill zu stopfen.auch hier noch einmal ein Dankeschön an den Grillmeister! (Nebenbei glühten dann noch zwei Handy’s mit live Fußballübertragungen.)
Der Sonntag fing verheißungsvoll an, die Windrichtung hatte in Richtung Müritz/Hals gedreht und die Windprognose sagte bessere Bedingungen voraus. Von den ursprünglich 9 Seglern waren am Sonntag noch 8 am Start. 
Leider hielten die vorausgesagten Windbedingungen nicht lange an und das „Topf schlagen“ setzte sich fort. Am Ende konnte Olli Frank Rudolph noch vom ersten Platz verdrängen und ich meinen 3. Platz stabilisieren.
Insgesamt war es wie immer in Waren ein schönes Segelwochenende mit fairen Seglern!
Ich wünsche den Organisatoren für ihre nächste Veranstaltung mindestens zwei Hände voll mehr Segler und einen besser gesonnenen Rasmus ☺.
 
Gruß
Jürgen
GER57

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