Die 2 Tage in Berlin hatten sehr viel Sonne und leider etwas wenig Wind. Wer das Revier in Gatow kennt, weiß, dass insbesondere bei westlichen Winden die Bedingungen sehr schwierig sind. Das hat dann dazu geführt, dass am Samstag nur ein Durchgang gefahren werden konnte, nämlich die beiden Einteilungsläufe. Wir haben also in 2 Gruppen gesegelt, da der Steg an der Vorderkante nicht mehr als ca. 10 Personen gleichzeitig trägt. Im Hinblick auf die meist sehr engen Situationen am Start auch dafür eine gute Vorbgabe.
Nach westlichen Winden am Samstag dreht der Wind am Sonntag auf Ost/ Südost. Der Wind war nach wie vor schwach, aber immerhin konnten wir noch die erforderliche Mindestanzahl an Läufen erreichen, auch da der Wind mit einigen Flautenlöchern im großen und ganzen ok war.
Nigel hat sehr überlegen gewonnen, alle Anderen hatten keine Chance. Obwohl 2 oder 3 mal erster an der Luvtonne wurde ich mit konventionell getakeltem Schiff auf dem Vorwindkurs gnadenlos überholt. Bei dem sehr leichten Wind haben Swing-Rigs eben einen großen Vorteil. Keine neue Erkenntnis und wird bei mir demnächst auch geändert
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Wie man aus der Laufübersicht oben entnehmen kann, ging es im übrigen ziemlich knapp zu. Kleine Info dazu, wenn man beim HMS mit 2 oder mehr Guppen segelt, wird bei Punktgleichheit der erste Lauf nicht berücksichtigt, wenn es um das Auszählen der besseren Platzierungen geht.
Das Gelände in Gatow finde ich auf jeden Fall sehr schön. Große Wiese, gute Parkmöglichkeiten, prima sanitäre Anlagen und Abstellmöglichkeiten und dann auch noch eine super Verpflegung durch die Damen des Vereins. Auch hier nochmal vielen Dank dafür und Dank auch an Bernhard für die prima Wettfahrtleitung.
Persönlich fahre ich sehr gerne nach Berlin, so auch diesesmal wieder 2 Tage früher, um die Stadt zu erleben. Wenn dann die Windbedingungen nicht optimal sind, dann ist das eben so.
Sehr schön sind immer wieder die vielen Gespräche untereinander. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang sehr gut an eine Aussage von Phil Holiday (MYA Chef) bei einer Regatta in Italien. Er meinte, letzlich bleibt von einer Regatta mehr in Erinnerung, wie das ganze drumherum erlebt wurde.
Und das war in Berlin spitze !





