RC-Segeln

Deutsche Klassenvereinigung und Ausschuss RC-Segeln

ich habe mal wieder bei einer RG 65 iDM das Glückslos gezogen wieder ein paar Zeilen zur Veranstaltung zu Papier bzw. weißem Bildschirmhintergrund zu bringen. So mag dem mal dem nachkommen.

Schon gut eine Woche vor der Veranstaltung in Leipzig am Kulkwitzer See war klar, es würde noch mal ein schönes Spätsommerwochenende mit Temperaturen bis zu 30°. Als dann das Wochenende näher rückte sah die Windprognose auch sehr vielversprechend aus, aber da kannte ich die Topologie des Gewässers an den möglichen Startstellen noch nicht.

Die meisten der 18 gemeldeten Segler aus den Niederlanden, Belgien, der Schweiz und Deutschland reisten schon am Freitag an. Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile waren ausreichend vorhanden und ein Großteil der Teilnehmer verweilte die gesamte Veranstaltung auf dem Gelände des dortigen Leipziger Segelclubs. Die Anlage dort lässt, bis auf eine nicht vorhandene Duschmöglichkeit, keine Wünsche offen. Aber das Seewasser ist so sauber und klar, dass es sich einige Teilnehmer am Samstag nach den Läufen es sich nicht haben nehmen lassen sich eine kleine Abkühlung im See zu gönnen bei den vorhandenen Temperaturen.

Auch die für Verpflegung (morgens, mittags und abends) war durch Andreas und sein Team gut gesorgt an beiden Tagen. Gerade das gemeinsame Grillen am Samstagabend draußen in gemütlicher Runde lud alle zu Gesprächen und Fachsimpelei ein.

Nun zum Geschehen auf dem Wasser. Gesegelt wurde trotz der 18 Teilnehmer in zwei Gruppen, da es sonst auf der Steganlage sehr kuschelig zugegangen wäre. Frank Rudolph hatte das Zepter für die Regattaleitung inne mit Unterstützung durch Mitglieder des Leipziger Segelclubs. Die Observer kamen aus den Reihen der nicht Segelnden Gruppe. Frank gab sein Bestes es den Teilnehmern was die Lage des Kurses und vor allem der Ziellinie angeht recht zu machen, aber sowas ist unmöglich. Auf dem Wasser wurde sehr fair gesegelt und sich größtenteils auch von alleine entlastet. Auch blieb es auf dem Steg angenehm ruhig, bis auf ein bis zwei Ausnahmen.Aufgrund des südwestlichen Windes, der an sich gut ausreichend war, waren die Bedingungen auf dem Wasser schwierig, da er ablandig über die Bäume kam und für deutliche Schwankungen in Stärke und Richtung sorgte. Die Situation wurde Richtung Nachmittag noch schlimmer, so dass frühzeitig nach 6 Läufen für die A und B Gruppe am Samstag der Regattatag beendet wurde.

Für den Sonntag war die vorhergesagte Windrichtung nicht anders. Der Umzug des Regattakurses zum nahen gelegenen öffentlichen Freibad mit Betonsteganlage schien zuerst vielversprechend während des Einsegelns. Aber pünktlich zum ersten Start kamen dann wieder die Dreher und Löcher. Weiter draußen waren die Bedingungen perfekt, für uns aber nicht erreichbar. Daraufhin wurde einstimmig beschlossen die iDM zu beenden und frühzeitig den Teilnehmer die Gelegenheit gegeben, die z.T. lange Heimreise anzutreten.

Die Siegerehrung war kurz und knackig. Die erste Medaille, die Holzmedaille (spontan improvisiert durch Frank) für den 4. Platz ging an Andreas Ebert. Alter und neuer deutscher Meister bei der RG65 ist Harry Drenth, gefolgt mit nur einem Punkt Rückstand von Thorsten Fildebrandt. Platz 3. Ging an Christel Cracco.Gratulation noch mal an die drei Podiumsplätze aus drei unterschiedlichen Nationen (Niederlande, Deutschland und Belgien) !Besten Dank geht natürlich an Andreas und sein Team vom Leipziger Segelclub für die Ausrichtung, Organisation und Bewirtung. Ich würde ja gerne alle namentlich aufzählen, konnte mir die aber nicht alle merken. An Frank für die Regattaleitung und an alle Teilnehmer. Waren trotz der wenigen Wettfahrten wieder zwei tolle Tage in geselliger Runde …

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