Die erste Freundschaftsregatta in Geldern hat Nigel Winkley mit einer Skalpel des Schweizer Meisters (Yogi) gewonnen.

Wie es manchmal so kommt. Nigel hatte im Moment kein M-Boot zur Verfügung und so lieh er sich von Arjan (Ned 67) die Skalpel, die dieser von Jürgen Peters (GER 35 – Schweizer internationaler Meister) vor einiger Zeit erstanden hatte. Um es kurz zu sagen: Nigel hat uns total nass gemacht. Es schien als sei Nigel mehr als gewillt dieses ausgezeichnete „Rennboot“ aus den Händen des Altmeisters Janusz Walicki zu erstehen. Mehrere Läufe hat er, mit mehr als einer Schenkellänge, an unserem neuen Revier in Geldern gewonnen. Und so hat er, mit recht und gebührendem Abstand vor dem Zweitplazierten Helmut Krahforst und dem Drittplatzierten Eberhard Schuch, diese erste Freundschaftsregatta in Geldern gewonnen.

Aber nun zu diesem neuen Revier in Geldern. Was soll ich sagen? Excellent, excellent, excellent und Vorbild für uns alle. Dieses Revier ist in seiner Güte vergleichbar mit dem Revier in Biblis. Wind aus fast allen Richtungen kann durch dynamisch zu platzierende Stege beliebig genutzt werden und ist fast mit Garantie vorhanden. Das Gewässer liegt wunderbar in der freien Ebene und so war auch heute an einem heißen Sommertag eine manchmal mehr und manchmal weniger stete Briese aus der richtigen Windrichtung vorhanden.

Was aber besonders, und vor allem hervorzuheben ist, ist die Unterstützung und Anbindung an den lokalen Segel- bzw. Wassersportverein. Dieter Junker und seinen Freunden vom Verein aus Krefeld ist es gelungen, und daran sollten wir uns alle ein Beispiel nehmen, mindestens 10 Mitglieder aus dem lokalen Segelverein für unseren Sport zu begeistern. So war die erste Freundschaftsregatta am neuen Gewässer mit 30 Teilnehmern besser besucht als alle Wertungsregatten, die ich in den letzten 12 Monaten besucht habe.

Natürlich waren einige Teilnehmer noch Anfänger, die mit allen möglichen Booten der ehemaligen Krefelder Segler unterwegs waren, aber hier ist es gelungen mit großen Segelbooten erfahrene Segler zu gewinnen, und so konnten die Anfänger Plätze bis unter die ersten zehn dieser gut besuchten Regatta erringen. Das Gelände dieses Segelvereins ist perfekt für unsere Belange geeignet (Toiletten vorhanden, freie Sicht aufs Gewässer und eine große Helfermannschaft, die mit Begeisterung diesen Event unterstützte). Übrigens Dieter wir haben am Ende der Veranstaltung doch noch einen Dank vergessen. Neben Heinz Büsgen vom Krefelder Verein, der so nett war die Wetfahrtleitung gemeinsam mit Dieter Junker zu übernehmen, Gerd John und Josef Elfring die mit akuratesse die Zieleinläufe und Auswertung übernahmen und dem zahlreichen Verpflegungsteam der Geldener Segler haben wir vergessen dem jungen Mann zu danken der das Grillgut bereitete und das Bergeboot bediente.

Wie soll ich die Ereignisse dieses Tages zusammenfassen? Ich habe, hoffentlich nur beinahe,